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Marienkäfer im Abendgewand und weitere Partien wie von Thomas nur anders

Marienkäfer im Abendgewand und weitere Partien wie von Thomas nur anders

Schmerzlich vermisst wurden seine spielrische Klasse und sein Auge für die besonderen Momente. Ebenso sehnten wir uns auch nach den 5 Sternen in der schwachen Hand (wie bei Tom Brady).

Die Rede ist von dem Shootingstar des Vereinsturniers, dem über uns allen thronenden Adler. Selbst wenn er nicht aktiv in das Spielgeschehen eingreift, so ist es eine Augenweide zu beobachten, mit welcher Hingabe und Intensität er der Pieczkatze zur Seite steht. Es brauchen sich nur kleinste Fehler auf den Brettern einschleichen und er ist sofort zur Stelle um seine Meinung mit den ihm Vertrauten zu teilen.

Aber gehen wir nun über zu den ausgetragenen Partien. Acht Kollegen aus der Tier- und Pflanzenwelt erreichten in der ersten Runde mehr oder weniger selbstständig einen Punkt. Zählen wir nun Eins und Eins zusammen, ist uns zwar nach wie vor unbekannt wie viele Paarungen diese 8 Mitstreiter bilden. Aber immerhin ist Eins und Eins gleich Zwei. Lassen wir nun unsere Mathe-(Matte-)kenntnisse spielen (wie Bodenturner — nicht zu verwechseln mit Tina Turner), wird auch im dunkelsten Gewitter klar– wir bilden 4 Paarungen.

Den Einstieg in die gemütliche Runde bildet die Partie des hochgiftigen Kräuselpilzes. Während er in seiner letzten Partie einen Fuchs befallen hatte, verging er sich diesmal an der römischen Statue, welche vorher vom Bildhauer bearbeitet wurde. Wie im Zauberschach beim Stein der Weisen packte die Statue auch hier eine scharfe 😉 — natürlich Variante aus (an was habt ihr denn gedacht, ihr Schlingel). Wie einem Pferd gab der Pilz seinem Kontrahenten auch hier die Sporen. Schließlich verneigten sich beide voller Respekt voreinander und der erste Favorit ließ Punkte liegen.

In der zweiten Partie des Abends sahen wir gut gekleidete Kontrahenten, denn der Marienkäfer traf auf einen (fliegenden) Holländer im Anzug. Da der Käfer aufgrund seiner Größe deutliche Nachteile hätte haben müssen, strengte er sich besonders an. Am Ende wurde er für die gezielten Attacken in die Augen seines Gegners belohnt und er konnte sich den zweiten Punkt einverleiben.

Partie Nummer drei (oder 4? Jorge weiß nicht genau) beinhaltet den zweiten Auftritt des bösen Wolfes. Während er in seinem ersten Auftritt das Häschen schlachten konnte, musste er sich nun in einem Gewitter beweisen. Es war allen Anwesenden bewusst, dass es für den Wolf mit mittelmäßigem Spiel dieses Mal nicht reichen würde gegen einen Gegner der mit Blitz und Doner bewaffnet ist. So passierte das, was alle befürchtet hatten. Die erste Attacke aus dem Gewand des Gewitters blendete den Wolf und setzte ihn kurzzeitig außer Gefecht (obwohl er sich immernoch im Gefecht befand). Es folgte noch ein weiterer Lightning in the Thunder und der Wolf musste den Schwanz einziehen.

Das letzte Aufeinandertreffen der oberen Hälfte war Klassenkampf in seiner reinsten Form. Bourgeoisie gegen Landwirte. Letztere hatten vergangene Woche immerhin den König der Lüfte besiegt. Aber auch der Vertreter der Bourgoisie schaffte bereits einen Erfolg gegen den Landwirt schlechthin. Da aber beide Parteien an diesem Abend die direkte Konfrontation scheuten, wundert es nicht, dass es zumindest dieses Mal zu einer friedlichen Einigung der beiden kam.

Als vorletzte Partie können wir einen Punkt auf Seite der Bauern verbuchen. Zuletzt war der Gegner unseres Agrarwirtschafters noch als Bildhauer tätig. In dieser Runde wirkte er jedoch viel nachdenklicher als zuvor. Er machte sich zu viele Gedanken und damit Probleme in seiner Position, sodass er vermutlich immernoch grübelt wieso er das nicht für sich entscheiden konnte.

Als Abschluss muss die Partie des gewitzten Fuchses erwähnt werden. Nachdem er bereits mit dem Kräuselpils 😉 unzufrieden war, sollte ihm auch die Lotublume schwer im Magen liegen. In gewohnter Manier verschwand der Fuchs im dichten Variantendschungel. Da die Blume aber durch den Wind über die Bäume an ihren Platz getragen wurde um sich dort zu verbreiten, wundert es nicht, dass sich Zweitgenannte besser zurechtfand und den Überblick behielt.

Ich hoffe ich konnte euch wieder das ein oder andere Lächeln auf das Gesicht zaubern. Lasst gerne eine Rückmeldung in Form eines Kommentares da! 🙂

2 Kommentare

  • Wieder mal sehr schöne Bilder. Aber eine Tabelle dazu wäre auch nicht schlecht gewesen, dann hätte man die Bilder vielleicht besser interpretieren können 🙂

  • Eugen Eiswirth

    Scheinbar haben die Abende beim „gamen“ 😄 eine insperierende wirkung auf dich. (insider)
    Es macht wirklich Spaß die Zeilen zu lesen, auch wenn nicht jedes Detail vom Leser so verstanden wird wie vom Künstler vielleicht gedacht.
    Eine Bilderserie oder etwas detailliertere Brotkrumen würden den Pfad etwas besser erkennen lassen.
    Ich freue mich schon auf die nächsten Zeilen.

    Gruß
    Eugen