View Sidebar
Der Kampfgeist war da – Der Lohn wird folgen

Der Kampfgeist war da – Der Lohn wird folgen

am 19. September 2017Kommentare geschlossen

Nachdem am letzten Freitag die neue Saison mit dem ersten Spielabend eingeläutet wurde, gab es am Sonntag auch für unsere Zweite das erste Punktspiel.

Der Stärke unserer Gegner bewusst, doch voll motiviert (in der Hoffnung es würden nicht alle vorn gemeldeten Spieler spielen) fuhren wir gemeinsam nach Jedesheim. Dort angekommen, wurden wir schon freudig erwartet, schließlich waren wir auf dem Papier der Außenseiter. Die Partien ließen auch durchaus ein ausgeglichenes Ergebnis erwarten. So beendete Philipp Lerche seine Partie gegen einen ca. 150 Punkte stärker dotierten Gegner als erster mit einem Remis. Wohlgemerkt war Philipp nur Ersatzspieler.

Schaute man zu diesem Zeitpunkt an die Bretter, zeichnete sich aber schon hier und da ein für uns ungünstiges Ergebnis ab. Heiko Sieber schien von vornherein zeigen zu wollen, dass er jeden Gegner schlagen kann und spielte voller Euphorie 1.g4 . Lange Zeit sah es auch nach einem offenen Schlagabtausch aus. Am Ende jedoch musste er gegen seinen ebenfalls ca. 100 Punkte stärkeren Gegner die Segel streichen.

Bei Albert Lepschi und Norbert Bauer war ebenfalls abzusehen, dass sie sich bei der Punkteausbeute an unserem Ersatzmannschaftsleiter Heiko orientieren. Norbert spielte an Brett 6 voller Kampfgeist eine Benoni-Stellung. Auf  Dauer bereiteten ihm sein schwacher Bauer h7 und die geöffnete h-Linie jedoch zu viele Probleme, sodass auch er seinem Gegner gartulierte. Bei Albert hatte ich zumindest eine Zeit lang das Gefühl, dass wir wenigstens an Brett 7 noch ein Remis mitnehmen könnten, doch auch diese Hoffnung wurde zerschlagen.

Um wenigstens einen Sieg in der Mannschaft verbuchen zu können, kämpfte ich an Brett 5 lange in remiser Stellung darum wenigstens einen Bauern zu gewinnen. Mein Gegner war leider genauso aufmerksam wie seine Mannschaftskollegen und verteidigte souverän. Am Ende mussten wir uns mit einem Dauerschach seinerseits begnügen und einigten und teilten uns den Punkt. An Brett 4 war es bis zum Ende ein spannender Kampf um den Sieg. Lange Zeit war es auch hier materiell ausgeglichen, doch dann musste Alexander Kelemen eine Figur opfern, nekam dafür aber 3 Bauern. Da sein Gegner in der Folge nahezu keine Fehler machte, reichten die Bauern jedoch nicht aus und auch diese Partie ging verloren.

An Brett 2 und 3 sahen wir uns wieder zwei Spielern mit einem Rating jenseits der 2000 gegenüber. Dies zwar im Hinterkopf, doch keinesfalls verängstigt, gingen wir in beide Partien. Franziska Fröhlich konnte an Brett 2 lange mithalten, geriet dann aber in Zeitnot und sie griff daneben. An Brett 3 konnte Helmut Deißler der Übermacht seines gegners ebenfalls nicht standhalten und auch er verlor.

Alles in allem geht die Niederlage in Ordnung. Dennoch ist die Höhe des Ergebnisses unverdient, auch wenn Jedesheim Favorit in der Liga ist.

Zur 2. Mannschaft

Kommentare geschlossen