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Klassenerhalt für die Zweite!

Klassenerhalt für die Zweite!

am 15. März 2017Kommentare geschlossen

Trotz einer Niederlage im Auswärtsspiel gegen Friedrichshafen steht der Klassenerhalt für unsere zweite Mannschaft bereits einen Spieltag vor Schluss fest.

SF Friedrichshafen 1 – SC Weiße Dame Ulm 2   4:3

Der Spieltag begann für uns weniger erfreulich, da Thomas uns vor der Abfahrt nach Friedrichshafen mitteilte, dass unser Spitzenbrett Heiko Sieber am Abend zuvor erkrankte und so kurzfristig kein Ersatz gefunden werden konnte. Dafür aber konnten wir wieder alle zusammen in Franz‘ Auto nach Friedrichshafen reisen, was uns zuletzt immer als Glückbringer diente :).

Dass wir schließlich doch keinem Rückstand hinterherlaufen mussten, war der Tatsache zu verdanken, dass das erste Brett der Häfler ebenfalls nicht erschien, somit wurde der Mannschaftskampf nur an sieben Brettern ausgefochten.

Thomas Hartmann (2) spielte mit Schwarz Skandinavisch, interessanterweise spielt sein Gegner diesselbe Variante, hier fand also ein Theorieduell zwischen zwei Experten statt. Thomas behielt im weiteren Verlauf der Partie die Überhand, konnte zwei Bauern gewinnen und diese in einen vollen Punkt umwandeln.

Franz Schmid (3) fuhr mit den weißen Steinen einen vielversprechenden Königsangriff, ein Turmopfer erwies sich dann aber als inkorrekt. Franz kämpfte zwar noch lange, konnte den materiellen Nachteil aber nicht mehr ausgleichen.

Erneut sah sich Franziska Fröhlich (4) eine unorthodoxen Eröffnung ausgesetzt, im Franzosen packte ihr Gegner früh in der Eröffnung b4!? aus, was sich in der Folge aber nicht unbedingt als Vorteil herausstellte. Franziska spielte hingegen normales Schach und stand bereits ausgangs der Eröffnung besser und baute diesen Vorteil schließlich zu einem ganzen Punkt aus.

Sehr erfreulich für uns war, dass Alex Hoffart (5) wieder mitmischen konnte. Seine lange Zeit ausgeglichene Stellung kippte irgendwann zugunsten seines Gegners, der in einem Turmendspiel mit drei Mehrbauern nichts mehr anbrennen ließ und die Partie gewann.

Über meine eigene Partie an Brett 6 würde ich eigentlich lieber nichts schreiben, aber man muss zu seinem miesen Spiel stehen. Wieder einmal Sizilianisch, die Eröffnung lief eigentlich ordentlich für mich und ich konnte mich nach 12 Zügen eigentlich sehr gut fühlen, dann aber meinte ich, das Brett in Flammen setzten zu müssen und verbrannte mich schließlich daran. Erst riss ich meinen eigenen Königsflügel auf, dann opferte ich einen Läufer für gar nichts, nach 19 Zügen war die Partie vorbei. Da sich bei mir in dieser Saison aber Licht und Schatten abwechseln, hoffe ich, am letzten Spieltag eine bessere Partie abzuliefern.

Albert Lepschi (7) war mit Weiß in der Slawischen Abtauschvariante die ganze Partie am Drücker, sein Mehrbauer ließ sich im Endspiel dann aber nicht verwerten und die Partie endete Remis.

Das gleiche Ergebnis erzielte auch Philipp Zitzelsberger (8), der gegen Altmeister Peter Kalker mit Schwarz mutig spielte und sich eine angenehme Stellung erarbeitete, am Ende aber verflachte die Partie in ein remisliches Endspiel.

Trotz dieser Niederlage haben wir das Ticket für die nächste Landesliga-Saison aber bereits gelöst, da parallel Biberach gegen Tettnang verlor und wir somit selbst für den Fall, dass es in der Landesliga zwei Absteiger gegen sollte, nicht mehr in Abstiegsgefahr geraten können. In der zentralen Endrunde, die dieses Jahr in Mengen stattfindet, spielen wir noch gegen Jedesheim, die den Klassenerhalt ebenfalls bereits gesichtert haben. Da geht es dann also nur noch um einen erfreulichen Saisonabschluss.

Zur 2. Mannschaft

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