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Schachfreizeit in Erpfingen

Schachfreizeit in Erpfingen

am 31. Juli 2016Kommentare geschlossen

Die 9. Schachfreizeit fand in der Jugendherberge Erpfingen statt. Nachdem in der ursprünglich geplanten Jugendherberge Forbach auf einmal kein Gemeinschaftsraum mehr zur Verfügung stand, musste kurzfristig Ersatz gefunden werden. Teresa Hasler, Sarah Belgomri, Luca Bergonzi, Joshua Tellbach, Nils Weiss, Max Hitzler, Philipp Lerche und Paul Armstrong kamen vom SC Weiße Dame Ulm, von den befreundeten Königskindern Hohentübingen kamen Jano und Eliana Schickner sowie Kevin Frauendorf – der inzwischen den Königskindern aber nicht mehr angehört. Als Opfer einer zweideutigen Regelung bzgl. WJEM-Qualifikation war Sebastian Roll vom SC Tettnang ebenfalls dabei. Als Betreuer waren Martin Schmidt, Katja Stoll und Elmar Braig dabei. Alexander Kelemen fungierte als einziger volljähriger Teilnehmer als Semibetreuer.

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Schachfreizeit (3)

Da Katja am 1. Tag erst spät abends nachkam, fand am 1. Tag nachmittags nach den Kennenlernspielen erst ein großangelegtes Geländespiel statt, bei dem eine Wissenschaftlergruppe die Burgruine Hohenerpfingen – ohne technische Hilfsmittel – finden. Dabei wurden sie von Jägern verfolgt und mussten Wächter auf ihre Spur locken, die sie vor den Jägern schützten. Tatsächlich fanden Wächter und Wissenschaftler irgendwann zusammen und fanden das Ziel, während die Jäger sich irgendwo im Wald verliefen. Bei dieser Aktion wurde der Fotoapparat leider vergessen, was beim Anblick des Zieles aber nicht so schlimm war – von der Burgruine war einigermaßen gar nichts mehr zu sehen. Nach dem Abendessen – das Essen der Juhe Erpfingen kann wärmsten weiterempfohlen werden, ebenso die restlichen Dienstleistungen – kam dann schließlich die erste Trainingsrunde, danach die 1. Runde des Freizeitturniers. Beim Training wurden verschiedene Stationen angeboten, von denen sich die Trainingsgruppen jeweils eine aussuchen konnten. Hier bot auch Alexander Kelemen eine Station an. Der sonst obligatorische bunte Abend entfiel, da es schon sehr spät war und ein großer Teil der Gruppe noch Fußball spielen wollte.

Am 2. Tag lag der Schwerpunkt auf Schachaktivitäten. Vier Runden Freizeitturnier, dazwischen zwei Trainingseinheiten, am Abend noch das Tandemblitzturnier. Beachtlich schlug sich vor allem Philipp Lerche, der mit einer DWZ <1100 sowohl Martin Schmidt als auch Katja Stoll ein Remis abtrotze. Dazwischen gab es mal Geländespiele, zuerst Räuber und Gendarm, dann Geländeschach. Räuber und Gendarm klappte leider nicht so ganz, weil das Gelände sich zu groß erwies, sodass die Gendarmen chancenlos waren. Das äußerte sich auch in dem Umstand, dass es später trotz zahlreicher Abbruchrufe sehr lange brauchte, bis alle Teilnehmer wieder zusammen waren. Um 21:45 Uhr traf man sich dann zur letzten Aktion: Der Nachtaktion. Kein Nachtspiel, bei dem ältere die jüngeren zu erschrecken versuchen, sondern ein Spaziergang in den Wald, bei dem kein Teilnehmer ein Wort reden durfte. Schweigend zog die Gruppe also in den dunklen Wald, um sich dann irgendwo im Wald eine Gutenachtgeschichte anzuhören. In dieser Gutenachtgeschichte kam auch ein etwas bösartiges Tier vor und als gerade dessen schauderhaftes Jaulen beschrieben wurde, kam wie auf Bestellung der nächtliche Balzruf eines Tieres – wahrscheinlich eines Vogels – den man sonst nie hört. Einen Wald bei Nacht zu erleben, ist doch etwas Anderes als am Tag. Vor allem, wenn man es schweigend tut. Ein paar Nachteulen – zu denen auch alle Leiter gehörten – nutzten die Situation, einmal einen klaren Sternenhimmel ohne störendes Stadtlicht sehen zu können. Martin Schmidt klärte die auf dem Rücken liegende Gruppe über den kleine Wagen und den Nordstern auf.

Am letzten Tag gab es nach dem Zimmerräumen noch die ein paar Runden Werwolfspiel, bis zum Mittagessen wurde die Zeit noch mit allerlei Freizeitaktivitäten verbracht. Auf dem Rückweg zum Bus konnten die Schachspieler von Glück reden, nur ein bisschen nass geworden zu sein und nicht klatschnass in den Bus steigen zu müssen. Dafür hatten sie kurz vor Ulm das Glück noch eine echte Dampflok zu sehen.

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