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Nächste Schlappe in der Verbandsjugendliga

Nächste Schlappe in der Verbandsjugendliga

am 25. April 2016Kommentare geschlossen

Es bleibt dabei: durch erneute Spielerausfälle demontiert sich die erste Jugendmannschaft selbst und verliert. Gegen die Mannschaft aus Heilbronn-Biberach konnte man nicht einmal mehr mit sechs Spielern antreten.

SC Weiße Dame Ulm 1 – SF HN-Biberach 1   2,5 : 3,5

Der derzeit höchst bescheidene Saisonverlauf weckt bei manch Älteren vielleicht Erinnerungen an das Jahr 2008, als die erste Jugendmannschaft ebenfalls durch zahlreiche Spielerausfälle und mangelnde Einsatzbereitschaft aus der Verbandsjugendliga abstieg. Was folgte, war eine große Erfolgsgeschichte – die allem Anschein nach nun ein Ende findet. Von jeglichen Aufstiegsträumen haben wir uns längst verabschiedet. Das Einzige, was jetzt noch zählt, ist ein erneutes 2008 zu verhindern…

Aber nun zum Spielverlauf: ohne drei Stammkräfte und nur mit zwei Ersatzspielern traten wir der Mannschaft aus Heilbronn-Biberach entgegen, deren Brett 3 folglich leider umsonst angereist war. An dieser Stelle abermals ein herzliches Dankeschön an Daniel Überreiter, den man schon nicht mehr als Ersatzspieler bezeichnen kann, Katja Stoll, die abermals extra aus München angereist kam, und Till Keul, der sich trotz längerer Schachpause ans Brett wagte.

Bisher passend zu der Saison ist auch die Leistung des Berichterstatters, der dieses Mal jedoch einen besseren Tag erwischte und ausgangs der Eröffnung Material und am Ende auch die Partie gewinnen konnte. Das war es dann aber auch schon mit den guten Nachrichten: Daniel hielt zwar lange Zeit gut gegen seinen deutlich höher gewerteten Gegner mit, übersah dann aber eine taktische Wendung und verlor. Till geriet in der Eröffnung bereits unter Druck und verlor später Material, suchte aber verbissen nach Kompensation und beschäftigte seinen Gegner noch eine ganze Weile. Am Ende aber war der materielle Nachteil zu groß.

Beim Stande von 1:3 mussten noch unsere Spitzenbretter kämpfen – aber leider augenscheinlich ums Remis statt um einen Sieg. Somit war Robert Mierzwa an Brett 1 dankbar über das Remisangebot seines Gegners, das er angesichts seiner schlechten Stellung annehmen musste. Die Niederlage war also schon besiegelt. Aber wer Katja kennt, der weiß, dass sie jede Stellung ausspielt – so auch diese, mit Erfolg! Erst gewann sie ihren Minusbauern zurück, dann knetete sie ein optisch ausgeglichenes Endspiel so lange, bis ihr Gegner einen Fehler machte, den sie dann auch in einen ganzen Punkt umwandelte.

Nach vier Spieltagen mit nur einem Sieg und drei Niederlagen finden wir uns folgerichtig am Ende der Tabelle wieder. Doch selbst ein Mittelfeldplatz könnte am Ende der Saison nicht reichen, da – abhängig von den Absteigern aus der BW-Liga – eventuell bis zu vier Mannschaften den Gang in die unteren Ligen antreten müssen.

Zunächst aber erwartet uns am nächsten Spieltag ein Auswärtsspiel gegen Schwäbisch Gmünd, das dann hoffentlich zumindest vollzählig bestritten werden kann.
Zur 1. Jugendmannschaft

 

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