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1. Jugendmannschaft verliert gegen Angstgegner Sontheim

1. Jugendmannschaft verliert gegen Angstgegner Sontheim

am 17. November 2015Kommentare geschlossen

Gegen Sontheim läuft es einfach nicht: wie die letzten Begegnungen auch, musste unsere erste Jugendmannschaft eine klare Niederlage gegen die Mannschaft von der Brenz hinnehmen.

Wie schon vor dem Spiel gegen Stuttgart am ersten Spieltag gab es auch vor dem wichtigen Heimspiel gegen Sontheim aufstellungstechnische Schwierigkeiten. So fielen mit Frank Bitter, David Ringhut und Robert Eikmanns gleich drei nicht zu ersetzende Stammkräfte aus. Dank den Ersatzspielern Henrik Wabitsch, Nils Böck und Fabian Müller gelang es aber trotzdem, mit einer kompletten Mannschaft anzutreten.

Ähnlich erging es aber auch den Sontheimern, die gar mit einem Mann weniger und ohne ihre beiden Spitzenbretter anreisen mussten. Somit trafen auf dem Papier zwei in etwa gleichwertige Mannschaften aufeinander. Auf den Brettern jedoch offenbarte sich ein ziemlicher Klassenunterschied.

Der Ausgleich für Sontheim fiel an Brett 5. Nils Böck hatte mit den schwarzen Steinen in der Italienischen Eröffnung problemlos ausgleichen können. Eine Ungenauigkeit im Mittelspiel aber verschaffte seinen Gegner Markus Walliser eine starke Initiative, derer sich Nils lange, aber letzen Endes erfolglos erwehrte. Nicht besser erging es dem formschwachen Alex an Brett 3, der die Eröffnung zwar ambitioniert, letztlich aber wohl zu optimistisch behandelte. Für den früh geopferten Bauern konnte er nur wenig Kompensation vorweisen, letztlich verlor er sogar noch einen zweiten Bauern, wonach die Partie vor allem auch wegen der souveränen Endspieltechnik seines Gegners Josef Mayer nicht mehr zu halten war.

Einzig Fabian an Brett 6 schaffte es, eine aussichtsreiche Stellung mit Mehrbauer herauszuspielen. Sein Gegner Bendikt Kübler wehrte sich aber zäh und schaffte es im Laufe der Partie, Gegenspiel am Königsflügel zu kreieren, das letzlich mit  der Rückeroberung des Bauerns belohnt wurde. Danach war die Stellung ausgeglichen, weshalb sich die Kontrahenten die Punkte teilten.

Genau wie Alex an Brett 3 musste auch Henrik (4) bereits aus der Eröffnung heraus eine Stellung mit Minusbauer verteidigen. In einer unübersichtlichen Partie, in der beide Seiten Chancen verpassten, stand am Ende nach langem Kampf ebenfalls die Punkteteilung. Somit lag es an Katja, mit einem Sieg noch zumindest einen Punkt für uns zu retten. Nachdem sich ihre Partie lange in ausgeglichenem Fahrwasser bewegte, neigte sich die Waage am Ende aber zugunsten ihres Kontrahenden Max Romes, der sich den Sieg dann nicht mehr nehmen ließ und somit den Endstand von 2:4 aus unserer Sicht herstellte.

Dachte man noch vor der Saison, man könnte um den Aufstieg mitspielen, sind wir wohl nach den ersten beiden Spieltagen unsanft auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Nun gilt es, die beiden Auftaktniederlagen schnell zu verarbeiten. Genug Zeit dafür ist gegeben, die nächste Runde findet erst im neuen Jahr statt, wo dann hoffentlich der Befreiungsschlag gelingt.
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