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Deutliche Niederlage im Stadtduell

Deutliche Niederlage im Stadtduell

am 18. Februar 2015Kommentare geschlossen

Vor anderthalb Wochen kam es zum zweiten Stadtduell in der Landesliga: Nachdem die zweite Mannschaft in der 2. Runde gegen Post-SV Ulm II nur knapp mit 3,5:4,5 verloren hatte, durfte nun die höher platzierte dritte Mannschaft gegen den Stadtrivalen ihr Glück versuchen. Auf Seiten der Postler freute man sich schon seit Jahresbeginn auf das Duell:

Bei den Akteuren der dritten Mannschaft war die Freude indes etwas geringer, war doch schon lange klar, dass einige wichtige Spieler im Kampf um den Klassenerhalt in der zweiten Mannschaft abgestellt werden müssten. Diese sah sich an diesem Spieltag dem Tabellenzweiten aus Tettnang gegenüber, bei dem wenn nicht um Mannschafts- dann wenigstens Brettpunkte gekämpft werden sollte.

So wurde dann Anfang Februar kräftig aus dem Spielerpool unserer Kreisliga-Mannschaft geschöpft. Durch vier Spieler der vierten Mannschaft ergänzt, war die Bezeichnung „Weiße Dame Dreikommafünf“ nicht unangebracht. Für das Stadtduell bedeutete dies leider weniger Spannung, konnten die Postler an jedem Brett doch 150 DWZ-Punkte mehr aufweisen.

Schon früh war Falcos Partie beendet. Im Stonewall eliminierten sich die Figuren sehr früh, sodass nach gerade mal 20 Zügen die Punkteteilung an Brett 2 stand. Da waren die Niederlagen von David und Robert an 3 und 4 auch schon nicht mehr abzuwenden. Der einzig verbliebene Stammspieler, Heiko, machte am Spitzenbrett Druck gegen die weiße Bauernschwäche, musste sich aber auch am eigenen isolierten a-Bauern festklammern. Die Gegner von Erich und Frederic ließen uns auch keine Chance, sodass es früh 0,5:4,5 gegen uns stand.

Br. SC Weiße Dame Ulm 3 Post-SV Ulm 2 1,5:6,5
1 Sieber, Heiko Kramer, Christian 0:1
2 Nogatz, Falco Habel, Christof ½:½
3 Ringhut, David Over, Klaus 0:1
4 Mierzwa, Robert Vengring, Antal 0:1
5 Boeck, Rüdiger Tjo, Valeri 1:0
6 Bornmüller, Erich Stürmer, Axel 0:1
7 Goda, Frederic Kucinski, Igor 0:1
8 von Koschitzky, Ignacio Simó Stefaniuc, Alexander 0:1

» Zur 3. Mannschaft

Für Lichtblicke sorgten dafür Rüdiger und Nacho an 5 und 8. Letzterer hatte im Mittelspiel eine Figur auf f7 geopfert und den schwarzen König immer weiter in die Feldmitte getrieben. Leider fand der Weiße-Dame-Spieler an einer Stelle nicht die richtige Fortsetzung, sodass sein Gegner entkam und schließlich mit Mehrfigur über blieb – beim Stand von 0,5:5,5 zeichnete sich das Debakel ab. Rüdiger opferte theoriegemäß ebenfalls in der Eröffnung einen Bauern und kam zu einem starken Angriff, den sein Gegner nur unter Materialhergabe abwehren konnte. Das Mittelspiel Dame und Turm gegen Turm und Läuferpaar gestaltete sich unerwartet schwierig, da erst eine ganze Reihe Spieße und Grundreihenmatts abgewehrt werden mussten. Letztlich konnte Rüdiger, der im vergangenen Jahr noch als Stammspieler in der dritten Mannschaft auflief, aber den vollen Punkt einstreichen. Leider blieb es dann aber auch bei den anderthalb Punkten, da Heikos Gegner in die schwarze Königsstellung eindringen und Material gewinnen konnte.

So setzte es im Stadtduell gegen Post-SV Ulm II eine deutliche 1,5:6,5-Niederlage. Verschmerzbar, machte sich doch das Abstellen einiger Stammspieler bezahlt, denn die zweite Mannschaft bezwang den SC Tettnang mit 4,5:3,5. Durch die unerwartete Niederlage von Langenau gegen Abstiegskonkurrenten Mengen ist das im Kampf um den Klassenerhalt aber noch nicht genug. Möglicherweise läuft es auf ein allesentscheidendes Duell am letzten Spieltag gegen die Schachfreunde aus Wetzisreute hinaus. Die dritte Mannschaft bleibt dagegen sicher im Mittelfeld der Tabelle.

Br. SC Tettnang 1 SC Weiße Dame Ulm 2 3,5:4,5
1 Längl, Jürgen Bitter, Frank 0:1
2 Barthelmann, Benno Schmid, Franz 1:0
3 Benkö, Florian Hartmann, Thomas 0:1
4 Kaiser, Marius Hoffart, Alexander ½:½
5 Kreuzahler, Marc Baur, Norbert 1:0
6 Krämer, Markus Lepschi, Albert ½:½
7 Sterk, Jonas Deißler, Helmut ½:½
8 Oberndörfer, Frank Baumann, Tobias 0:1

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