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Erste Mannschaft mit gutem Start in die englischen Wochen

Erste Mannschaft mit gutem Start in die englischen Wochen

am 12. Januar 2015Kommentare geschlossen

Vor Weihnachten fanden in der Verbandsliga lediglich drei Runden statt, für die zweite „Saisonhälfte“ sind ergo noch sechs Runden zu gehen. Dies hat zur Folge, dass wir nun drei Runden innerhalb von vier Wochen absolvieren müssen. Für Schachspieler sind dies fast schon „englische Wochen“.

Zum Auftakt dieses Zwischensprints gewannen wir gegen den diesjährigen Aufsteiger aus dem Bezirk Alb-Schwarzwald mit 6,5:1,5 in der Höhe etwas zu deutlich, aber selbstverständlich verdient. Im Einzelnen punkteten wir vor allem an den hinteren Brettern, wo der Gegner kaum verbandsligareif anreiste, wie folgt:

Br. SC Weiße Dame Ulm 1 SF Dornstetten-Pfalzgrafenweiler 1 6,5:1,5
1 Smolny, Frieder Arnold, Max 1:0
2 Egle, Heiko Goldinger, Peter ½:½
3 Weber, Franz-Josef Klaiß, Thomas ½:½
4 Wolf, Rainer Föll, Thomas ½:½
5 Berning, Boris Frei, Peter 1:0
6 Gebhardt, Uwe Jetter, Karlheinz 1:0
7 Lainburg, Viktor Blum, Ferdinand 1:0
8 Hartmann, Thomas Bihorac, Edis 1:0

Die lange Pause nach dem letzten Kampf gegen Reutlingen am 16. November, den wir verdient mit 3:5 verloren, scheint uns gutgetan zu haben. Ein Bericht dazu blieb leider aus – Siege motivieren doch eher, etwas über den Kampfverlauf zu schreiben.

Bereits nach knapp zwei Stunden zeichneten sich die ersten deutlichen Vorteile an den Brettern 5 bis 8 ab. Als es dann auf die erste Zeitkontrolle zuging, fielen die Punkte wie reife Früchte und wir lagen bald mit 4:0 in Führung. Besonders erwähnenswert ist dabei der Sieg unseres Spitzenbrettes Frieder Smolny, der mit den schwarzen Steinen in der Aljechin-Verteidigung nach einem kurzen, aber heftigen taktischen Schlagabtausch im Mittelspiel triumphierte. Die Remisen an den Brettern zwei bis vier waren bei Rainer und Franz am Ende schwer erkämpft, bei Heiko ein wenig unglücklich.

Mit nun 6:2-Punkten stehen wir optisch als Tabellendritter gut da. Als nächstes geht es gegen den Tabellenfünften aus Langenau, anschließend gegen das Schlusslicht Fils-Lauter. Um endgültig aller Abstiegssorgen ledig zu sein, sollten hier mindestens zwei, besser noch drei Mannschaftspunkte eingefahren werden.

Geiwnnen wir beide Kämpfe, würden in den Runden 7 und 8 (dann wieder im sozialverträglicheren 3-Wochen-Rhythmus) Spitzenkämpfe gegen die bisher ungeschlagenen Mannschaften aus Biberach und Pfullingen anstehen. Genaueres werden wir an dieser Stelle vielleicht in vier Wochen berichten…

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