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Kein Stich gegen Weiler

Kein Stich gegen Weiler

am 9. Dezember 2014Kommentare geschlossen

Am letzten Novembertag fand in der Landesliga für die 3. Mannschaft das schwierige Spiel gegen die sehr starke Mannschaft des SC Weiler an. Bei durchschnittlich 290 (!) DWZ-Punkten weniger an jedem einzelnen der acht Bretter rechneten wir uns keine allzu großen Chancen aus. Dennoch hielt die junge Mannschaft, die einmal mehr durch drei Spieler unseres Kreisliga-Teams ergänzt werden musste, lange Zeit mit und hätte mehr als nur zwei Brettpunkte verdient gehabt.

Den Auftakt machte Rüdiger, der im vergangenen Jahr selbst noch großen Anteil am Aufstieg in die Landesliga hatte, nachdem sein Gegner an Brett 6 einen kapitalen Blackout hatte. Nachdem Rüdiger wegen der schwachen Grundreihe des Gegners im Mittelspiel einfach einen Turm gewann, gab sein junger Kontrahent aus Weiler sofort auf – 1:0. Robert musste dagegen bereits nach wenigen Zügen in der Eröffnung mit einem Bauern weniger spielen, was ihm dann schlussendlich im Turmendspiel zum Verhängnis wurde.

An den übrigen Brettern entwickelten sich spannende Duelle, in denen die Ulmer befreit und selbstbewusst aufspielten. Rainer ließ am Spitzenbrett ein Opfer in seine Königsstellung zu, das zwar optisch vielversprechend aussah, ihm jedoch noch einige Verteidigungschancen ließ. Am Ende musste aber auch er die Waffen strecken.
An Brett 2 wiederum war es Helmut, der eine Leichtfigur für Angriff opferte, seinen Gegner zu einigen einzigen Zügen nötigte, dann aber in Zeitnot selbst nicht die beste Fortsetzung fand und nach der Zeitkontrolle mit Minusfigur überblieb. Falcos Partie verließ nach interessantem Theorieduell in der Eröffnung nie die Remisbreite, sodass sich die beiden Kontrahenten im 40. Zug auf die Punkteteilung einigten.

Ersatzspieler Frederic wurde von seinem Gegner in der Eröffnung überrascht, als dieser bereits im 3. Zug die Vorbereitung zunichte machte. Dennoch ließ er sich nicht verunsichern und baute seine Stellung im Mittelspiel immer weiter aus. Gerade, als es daran ging, die Ernte einzuholen, kam jedoch die knapper werdende Bedenkzeit dazwischen und Frederic verlor den Faden und Partie.
Die längste Partie des Tages spielte Nacho, der sich im Schwerfigurenendspiel einen Freibauern verschaffen konnte und seinen Gegner durch viele taktische Motive zum Rechnen zwang. Kurz vor Ablauf der sechs Stunden fand aber auch unser achtes Brett nicht die beste Fortsetzung und wickelte in ein Dauerschach ab.

So kippten einige Partien unnötig und vor allem durch die schlechtere Bedenkzeiteinteilung. Das 2:6 fühlte sich jedenfalls eher wie eine knappe Niederlage an. Nach zwei verlorenen Begegnungen taumelt die 3. Mannschaft nun wieder den Abstiegsplätzen entgegen. Am Sonntag geht es zum Duell gegen den direkten Konkurrenten aus Wetzisreute. Hier zu punkten dürfte für beide Mannschaften im Kampf um den Klassenerhalten äußerst wichtig sein.

Ergebnisse

Br. SC Weiße Dame Ulm 3 SC Weiler im Allgäu 1 2:6
1 Krauß, Rainer Hasenohr, Benedict 0:1
2 Deißler, Helmut Srba, Milan 0:1
3 Nogatz, Falco Hosticka, Frantisek ½:½
4 Ringhut, David Wunder, Niklas 0:1
5 Mierzwa, Robert Wagner, Manfred 0:1
6 Boeck, Rüdiger Wunder, Fabian 1:0
7 Goda, Frederic Pfanner, Tobias 0:1
8 von Koschitzky, Ignacio Simó Sutter, Erhard ½:½

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