View Sidebar
Erste Mannschaft besiegt Angstgegner Markdorf

Erste Mannschaft besiegt Angstgegner Markdorf

am 27. Oktober 2014Kommentare geschlossen

In der zweiten Runde der diesjährigen Verbandsliga-Saison gelang uns nach dem erfolgreichen Auftakt vor vierzehn Tagen in Nürtingen diesmal ein 5,5:2,5 gegen unseren Angstgegner vom Bodensee.

Im einzelnen punkteten wir vor allem an den hinteren Brettern wie folgt:

Br. SC Weiße Dame Ulm 1 SK Markdorf 1 5,5:2,5
1 Smolny, Frieder Knödler, Dieter 0:1
2 Fleischer, Frank Schroeder, Johannes 0:1
3 Egle, Heiko Jurisic, Zlatko ½:½
4 Weber, Franz-Josef Zdzuj, Christian 1:0
5 Wolf, Rainer Arnold, Thomas 1:0
6 Berning, Boris Wulf, Jürgen 1:0
7 Gebhardt, Uwe Oestreicher, Hans-Ulrich 1:0
8 Lainburg, Viktor Hettich, Volker 1:0

Die Geschichte des Kampfes ist im Grunde schnell erzählt: Viktor brachte uns in einer geschmeidigen Positionspartie recht bald in Führung, kurz danach erzielte Rainer Wolf in einem Spiel auf ein Tor das 2:0. Leider mussten wir an Brett zwei den Markdorfer Anschlusstreffer zum 2:1 hinnehmen, nachdem wir hier ausgangs der Eröffnung in leicht besserer Stellung ein Remisangebot noch abgelehnt hatten.

Als es auf die erste Zeitkontrolle zuging, hatte sich auch der vermutlich nur optische Vorteil bei Heiko verflüchtigt und man einigte sich auf ein Remis zum 2,5:1,5 für uns. Kurz darauf verwerteten Franz und Uwe ihre Angriffsstellungen und stellten damit den Mannschaftssieg sicher. Da machte es dann auch nichts mehr aus, dass Frieder an Brett 1 langsam zusammengeschoben wurde.

Die letzte noch laufende Partie an Brett 6 ging ebenfalls die meiste Zeit in eine Richtung, leider in die unsrige. Zu einem Ulmer Minusbauern gesellte sich alsbald ein zweiter und nur der Hinweis des Mannschaftsführers, dass wir zum Aufstieg (oder war es gegen den Abstieg?) Brettpunkte brauchen, hielt den Kampfgeist im Turm/Springer vs. Turm/Springer-Endspiel noch am Leben. Nach viereinhalb Stunden stellte der Gegner einen Springer ein und überließ den Gastgebern den an diesem Brett glücklichen, insgesamt aber verdienten Erfolg.

Die Angst vor dem Abstiegsgespenst ist zwar noch nicht ganz passé, aber wir sind mit 4:0 Punkten gut dabei. An die Spitze hat sich wie erwartet Biberach gesetzt, die Fils-Lauter mit 7,5:0,5 das Nachsehen und leider auch die rote Laterne gaben.

In drei Wochen geht’s mit Respekt nach Reutlingen, die im Derby gegen Pfullingen knapp mit 3,5:4,5 den Kürzeren zogen. Letzte Saison gab es dort für uns eine recht derbe Packung – hoffen wir, dass wir den Schwung des guten Starts mitnehmen und auch diese offene Rechnung begleichen können.

Kommentare geschlossen